Das Online Tagebuch der Klasse 12b auf ihrer Kunstgeschichtsfahrt nach und durch Griechenland

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Dienstag, 14. August 2007

Tageseintraege vom 10.08 - 11.08 - 12.08 - 13.08

Am nächsten Morgen hiess es dann um 05:15 vom unbarmherzigen Lautsprecher geweckt zu werden. Diese machten ihrem Namen ganze Ehre, und so war man frisch und (mehr oder weniger) munter beim Einlaufen der Faehre in den Hafen von Patras um 06:00 Uhr auf dem Achterdeck versammelt. Anschliessend kaempfte wir uns mit dem Gepaeck durch die engen Gaenge des Schiffs in Richtung Ausgang und Festland. Draussen angekommen und niedergelassen erwarteten wir sehensuechtig den Bus. Bis dieser aber aus den Tiefen des Schiffes erschien ward es 07:00 Uhr. Eine weitered Viertelstunde spaeter und mit versautem Gepaeck, ging es (wieder vor der Parallelklasse) endlich los in Richtung der Ausgrabungsstaette Olympia.Unterwegs gegen 08:00 bei einem Supermarkt mit Fruehstueck eingedeckt, welches dann auf einer in Richtung Olympia gelegenen Tankstelle verschlungen wurde.
In Olympia angekommen herrschte gerade die Mittagshitze mit 38Grad. Also mit Sonnencreme versorgt, Zeichenmaterial erhalten und auf den Fussweg zur "archeological side" gemacht. Einen kurzen Fussmarsch spaeter erwartete und im Schatten eines Parks der Eingang zum Heiligtum des Zeus, dem angrenzenden Tempel der Hera, dem Philippeion sowie der Austragungsstaette der antiken olympischen Spiele. Am Rand der olympischen Stadie im Schatten ebenso alter Bäume hörten wir ein Referat zu den olympischen Spielen. Auf dem Rundgang durch die Ausgrabungsstätte folgte das angrenzende Museum von Olympia. Neben der Statue des Herakles mit Dyonysos im Arm waren auch die zum Teil noch erhaltenen Giebelreliefs sowie die dazugehörigen Methophen ausgestellt.
Diese Methophen zeigen die zwölf Taten des Herakles. Das Giebelrelief der Westseite zeigt die Hochzeit der Lapiden mit der berühmten Statue des Apollon. Auf der Ostseite ist das Wagenrennen von Eunemachus gegen Pelops dargestellt.

Beim Heraustreten aus dem klimatisierten Museum erwartet einen wieder die ungewohnt unbarmherzige Sonne mit 38°C Aber zum Glück funktioniert die Klimaanlage des Busses und so war die kurze Zeit bis zum nahen Campingplatz schnell überbrückt.
Zu unserem Bedauern schien dort unsere Reservierung nicht angekommen zu sein... Also weiter.... Der nöchste Campingplatz: "Leider alles voll"... Aber dann! Der nöchste hat Platz! Es gibt endlich Duschen... Schnell Zelte und Küche aufgebaut und ab zum Strand.

Blauer Himmel, blaues Meer, weisser Sand. Dieses oder zumindes ein sehr ähnliches Bild gierwartet unsere von der Fahrt schwächten Augen. So verwundert es sicherlich niemanden, dass nach dem äußerst kreativen Abendessen (Nudeln mit Tomatensauce) der Strand bis tief indie Nacht von Schüler und Lehrern belagert wurde.

Der nächste Morgen (11.08) folgte ereignislos. Und so waren wir nach Frühstück und Verstauen des Gepäcks auf dem Weg durch die Argolis in Richtung Epidauros und Mykene. Nach sechs Stunden Fahrt, einer Mittagspause bei Mc D. (Ok. Nicht alle...) und einer "Kaffepause" mit Kuchen und Wassermelone erreichten wir den Campingplatz von Asini.
Unterwegs gab Herr Fey dann doch eine kurze Zusammenfassung der Tragödie die am heutigen Abend zu sehen sein würde. Für alle diejenigen welche es immer noch nicht gelesen hatten. Auch bekamen wir in Herrn Hettrich einen Fremdenführer, welcher jede Kleinigkeit der draussen vorbeiziehenden Landschaft deuten konnte.

Terassenförmig angeordnet, hatten wir die obersten drei. Wieder Zelte aufgebaut und die Küche improvisiert und ab zum Strand von Tolo. Auf das Abendessen (Ravioli aus der Dose) folgte um 19:00Uhr die Abfahrt zum Theater von Epidauros.
Etwa um 20Ö00 Uhr das Theater erreicht hieß es den "Berg" und anschließend die vielen Stufen des antiken Theaters hinauf zu stapfen.

Mit dem Eintreten der DUnkelheit um 21.00Uhr, begann das Stück. In den darauf folgenden 2 1/2 Stunden entwickelte sich eine immer dichtere Athmosphäre welche in dem gleißenden Licht unzähliger Scheinwerfer am Ende gipfelte. Es würde den Rahmen diese Projektes sprengen den Inhalt des Stückes wiederzugeben. Nach Beendigung des in der Landessprache aufgeführten Stückes begaben sich knappe 12.000 Menschen zu den Ausgängen. Leider alle Gleichzeitig zu nur vier Ausgängen. So dauerte es auch nochmals über 1 1/2 Stunden bis der Bus gaaaaaaanz langsasm den Heimweg antreten konnte.

Der nächste Morgen (So. 12.08.) :
Aufgrund der doch recht späten (oder frühen) Ankunft in der Nacht, wurde die Planung etwas angepasst, sodasss wir direkt nach dem Frühstück (inzwischen bestehend aus Brot, Marmelade, Nutella, Wurst, Käse, frischer mIlch, Müsli, Kaffe, Tee und Eistee) nach Epidauros bei Tag aufbrachen. Dort angekommen gab es die Austik des antiken Theaters selbst zu erleben. (Leider wurde das gemeinschaftliche Gesangserlebnis in der Mitte des Theaters unterbrochen von der schrillen Pfeife eines "wütenden" Wachmanns.)
Auf dem angrenyenden Tempelgelände (einer antiken Heilungsstätte) gab es neben einer weiteren Stadie auch das Fundament eines Rundtempels und eine fast komplette Säulenreihe. Sowohl der Temple als ach die Säulenreihe wurde (obwohl umstritten) mit modernen Nachbildungen ergänzt. Nach einer Zeit des Zeichnens besichtigten einige von uns das (sehr schlichte und kleine) Museum von Epidauros. In diesem waren neben gefundenen Statuen des Tempels auch rekonstruierte Teile des Tempels sowie Modelle zu sehen.

Der Nachmittag ward erst am Strand und dann in der zum Campingplatz gehörenden Taverna zelebriert und steigerte sich in eine Feier, da Stefan (Nicht der Busfahrer) am daruaffogenden Tag (13.08) Geburtstag hat/hatte.So wurde sowohl um 24:00 Uhr griechischer als auch um 24:00 deutscher Zeit gratuliert... In der Zeit dazwischen wurde gefeiert, getrunken und getanzt. Sogar Lehrer können angeheitert sein.

Umso schwerer war das Aufstehen am nächsten Morgen (13.08.2007) gegen 06:30. Da in Mykene kein Schatten verfügbar ist und die Besichtigung in der Mittagshitze nicht praktikabel ist, muss die Fahr eben sehr früh erfolgen.
Schon bei der Ankunft um 09:00 Uhr ist es drückend heiß (30°). Da das Museum leider erst um 12:00 Uhr aufmacht, geht es zuerst zur Burg des Agamemmnon hinauf.
Bevor uns ein moderner Weg in Serpentienen durch alte Grundmauern den Burghügel durch die Löwenpforten zum "Palast"(-fundament) hinauf führt, besichtigten wir die Grabstätte der Klytaimestra (ein kegelförmiger fast komplett unterirdischer Bau mit zentrierter Akustik) und hörten dort das Referat zu Mykene.

Nach einem Rundgang durch die Burg, folgte der Abstieg in die vollkommen dunkle Zisterne. Leider gibt es auch Italiener, Holländer und ängstliche Deutsche auf dieser Welt, welche leider nicht ohne Licht in einen (soll) dunklen Gang hinabsteigen könne. Vor allem Italiener können im Großfamilien verbund dieses Erlebnis negativ beeinflussen. (Handys, Camcorder, Taschenlampen, SCHEINWERFER!!!)

Aber... was solls... kann man halt nicht ändern. Die wurden doch tatsächlich pampig als wir ihnen sagten (Ok... Beim 15. Mal nicht mehr ganz so freundlich) sie sollen doch bitte das Licht ausmachen da WIR sonst beim Hochgehen gar nichts mehr sehen würden.

Wieder ein Referat: Diesesmal zu Kreta.

Nun hatten wir wieder Zeit zum Zeichnen bis das Museum öffnet. Und tatsächlich tat es das dann auch. (Sogar um 12:00 Uhr und nicht erst um 12:30Uhr oder 16:00Uhr) Hier gab es neben den üblichen gefundenenen Sachen (Tongefäße, Tonfiguren, Tontafeln...)auch die Nachbildung eines kleinen Schatzes.

Wieder zurück. Wieder Strand... Und da es Stefans Geburtstag ist bzw. war gibt es nach der allabendlichen Gesprächsrunde einen gesponserten "grichischen Abend". Unter diesem ist als Erstes ein Essen zu verstehen (Spanferkel mit Pomm Fritt und für die Vegetarier Pizza) und anschlißend nach der Torte zwei professionelle grichische Tänzer (einer war eine Frau...). In "antiker" Tracht. Anfangs etwas zaghaft schlossen sich doch immer mehr den traditionellen Tänzen an. Wieder bis in den Morgen ging diese "Gaudi - (Matthias)" mti Trinkspielen und Tanzen. Erst gegen drei Uhr verlagerte sie sich dann an den Strand oder in die Betten.

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hurra, es gibt Bilder!
Wer hat denn das Gepäck versaut - war jemand übel, hat er sich übergeben? Hat man das gepäck übergeben oder lag es an der griechischen Tastatur??

Anonym hat gesagt…

wie wars in Mykene? Hattet ihr die Zisterne dunkel oder gab es zu viele mit Licht bewaffnete Touristen?
Im Text fehlt zwischendrin ein Sätzchen... und das, wo ich sooo sehnsüchtig auf die näheren Erklärungen zum Volk der Flüssigen warte :-)

Anonym hat gesagt…

Hallo Georg!

Super Idee von Dir, uns Eltern derart über Eure Griechenland-Fahrt zu informieren. Wir leses Deine Einträge immer mit Spannung und freuen uns, so detailliert, die News von Euren Erlebnissen zu hören. Bestelle doch bitte liebe Grüße an Alle

die Estners

Frauke hat gesagt…

Hi Bruderherz, EEENDLICH coole Bilder, aber IMMER noch sooo viel Text :) :)

MEhr BIlder! Meehr Einträge!!!

Feraukomat!

Anonym hat gesagt…

Haben wir eine Chance auf griechische Tänze bei der Rückkehr - griechisches Event auf dem Schulhof? Heute regnet es ausnahmsweise einmal nicht, da fühlt es sich hier nach Sommer an...